Der Ebay-Express rollt

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Seit gestern ist der neue Ebay-Ableger am Start. Das E-Commerce-Blog hat einen ersten Blick riskiert (und keinen iPod gefunden).

Die Suchfunktion ist nun gegenüber dem bekannten ebay Format und Handling deutlich abgewandelt, auch die Präsentation der Suchergebnisse in Form von den ebay typischen Artikellisten ist nun stark geändert. Bei den Produkten jedoch hat man fast das bekannte Erscheinungsbild. Eine Anmeldung kann weiterhin mit dem vorhanden ebay Account erfolgen, jedoch sind vorab die für express gültigen AGB etc. zu akzeptieren.

Die Computerwoche referiert die Details:

Die Erwartungen an das Angebot „eBay Express“ sind hoch. „Wir sprechen neue Käuferschichten an“, sagt Deutschland-Geschäftsführer Stefan Groß-Selbeck. Im Visier stehen dabei Kunden, die sich zwar für Internet-Shopping interessieren, aber „nur ungern über Auktionen“ kaufen.

Dort außerdem ein Überblick über den Zustand des E-Commerce in Deutschland.

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1 Comment

  1. Im Visier stünden Kunden, die sich zwar für Internet-Shopping interessieren, aber „nur ungern über Auktionen“ kaufen. Sagt Ebay-Chef Stefan Groß-Selbeck. Das verstehe ich nicht. Über „Sofort kaufen“ konnte man bisher auch schon die Auktions-Mechanik umschiffen. Das einzig neue, ist doch das ungewohnte (= verschlimmbesserte) Interface und ein Warenkorb. Aber der macht für den Konsumenten nur Sinn (im Vergleich zu „Sofort kaufen“), wenn ich mehrere Artikeln kaufe. Und hier geht das Konzept von Ebay Express gründlich schief: Der Ebay-Express-Kunde muss für jede Position im Warenkorb separat Versandkosten zahlen – und natürlich alles schön intransparent im Bestellprozess kommuniziert. Hier hätte man mal mit den Merchants die Chance gehabt, eine kundenfreundliches Versandkosten-Sharing zu entwickeln. Stattdessen hat man nur die Gebühren kräftig erhöht. Meine Prognose: Ebay Express floppt.

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