Martin Recke

Co-Founder @nextconf, corporate editor @AccentureSong, PR guy, blogger, journalistic background, political scientist, theology, singer, father, landlord, roman-catholic.

Einladen 2.0

einladen.

Ein Web-Kongress wie die next07 sollte seine Teilnehmerliste auch im Web pflegen. Im Februar hatten wir uns relativ kurzfristig entschlossen, für diesen Zweck amiando einzusetzen. Das Münchner Startup war damals gerade drei Monate live.

Reizvoll erschienen uns vor allem die Kommunikationsmöglichkeiten der Teilnehmer untereinander, die schon vor dem Kongress miteinander Kontakt aufnehmen konnten. Wenn sie das denn wollten. Wir merkten dann zwar schnell, dass die Plattform zuerst für private Einladungen gedacht war.

Doch das Gründerteam hat sich kräftig ins Zeug gelegt, um amiando für die next07 aufzubohren. Felix Haas sprach seinerzeit von der Arbeit daran, amiando zum professionellen Teilnehmermanagement für Veranstaltungen aller Art auszubauen.

Ein großer Schritt in diese Richtung ist jetzt getan: amiando 2.0 kann jetzt auch Tickets verkaufen. Und es sieht viel besser aus.

Nur mit der Qualität des HTML-Codes, da hapert es weiter. Schon die Startseite zählt 121 Fehler und 4 Warnungen. Aber da kenne ich Leute, die Abhilfe schaffen können. Wer im Glashaus sitzt…

Schrader on tour

Matthias Schrader macht auf seiner diesjährigen Frühsommertournee heute Station auf dem Deutschen Intershop Anwendertag in Jena. Gestern gastierte er bereits in Köln auf dem Kongress Multi-Channel Handel.

Den Staffelstab übernimmt dann Jörg Tschauder, unser analytischer Chefberater (i.e. Teamleiter Analyse). Nach einem – wie man hört, furiosen – Auftaktauftritt am 5. Juni beim Visual Sciences Launch Summit in München spricht er am 25. Juni auf der 14. RedDot Usergroup Tagung im schönen Hannover. Schwerpunkt der Tagung ist das Thema Web-Controlling, und deshalb ist Jörg mit seinem Thema „Optimierung des Marketing-ROI mit Analytics“ dort genau richtig.

Am 28. Juni reist er schließlich nach Frankfurt/Main, um beim E-Commerce Webanalytics Informationstag des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels zu erklären, wie Webanalytics die tägliche Arbeit von E-Commerce-Managern verbessern kann.

Safari für Fenster

Steve Jobs überrascht uns mit Safari 3 Beta für Windows. Die Überraschung war offensichtlich auch für die Entwickler bei Apple so groß, dass zum Testen keine Zeit mehr blieb.

Und so sieht Spiegel Online mit Safari 3 aus:

safari_spiegel.png

Headlines sind überbewertet.

Vorlesung

Wenn schon Telefonterrormarketing, dann richtig, lieber Focus! Ich fände es wirklich überzeugender, wenn Eure Call-Center-Damen ihre Skripte nicht so tonlos herunterleiern würden.

Write for the reader

Jason Fried in Signal vs. Noise:

Most copywriting on the web sucks because it’s written for the writer, not for the reader. Write for the reader. That is all.

Blogging is copywriting, too.

London 2012 und die neue Markenwelt

Nun aber mal halblang, bitte. Dass dieses Video epileptische Anfälle ausgelöst hat, mag ja sein. Ist auch nicht schön. Aber deshalb gleich das Video vom Netz nehmen und durch einen eher austauschbaren Imagefilm ersetzen? Muss das sein?

„Du musst Dir das Video ansehen, um das Logo zu verstehen“, erklärte mir vorgestern der Pixelschubser beim Mittagessen. Habe ich dann heute endlich getan und prompt nicht verstanden, was er meinte. Bis ich den Originalfilm gesehen hatte. Erst in der Bewegung erschließt sich das Logo. Und, mal ehrlich, wo werden wir auch 2012 das Logo der Spiele am häufigsten sehen? Im Fernsehen, im Bewegtbild, animiert.

Was zum blödsinnigen Streit um das Logo sonst noch zu sagen ist, hat Jürgen Siebert schon im Fontblog gesagt:

Wolff-Olins, die Entwerfer des umstrittenen London-Logos, haben eine neue Methode ins Spiel gebracht: liefere ein paar vitale Bausteine und lasse die Benutzer das System weiterentwickeln. Ich halte diesen Ansatz für gleichermaßen sensationell wie spannend. Auf der Wolff-Olins-Seite kann man die Neudefinition der Markenwelt 2.0 nachlesen: »Die neue Markenwelt besteht nicht mehr aus selbstbezogenen Kathedralen, ist kein Kraftfeld, das andere Marken verdrängen will. Neue Marken umarmen … Neue erfolgreiche Marken sind weniger im Besitz eines Unternehmens, sondern Banner einer Bewegung, ihr Besitzanspruch wird lockerer. Das Logo wird zum Gegenstand, den andere Organisationen und Individuen borgen und verändern können.« Brands = Themen, Logos = Links.

London 2012, wir kommen.

Keine Macht den Drogen

Jimmy Guterman hasst das Wort „user“. Zu Recht!

As has often been noted, there are only two industries that refer to their customers as users: high tech and illegal drugs. Is this the company we want to keep?

Als mir Ende März das Motto der next07 einfiel, kam „user“ oder „Nutzer“ gar nicht erst in die engere Wahl. „Alle Macht dem Konsumenten“ heißt eben nicht „Alle Macht dem Nutzer“, sondern dem Kunden, dem Verbraucher, der am Ende die Rechnung bezahlt.

Nicht der abhängige Nutzer ist der Souverän, sondern der zahlende Kunde. Und der ist, wenn wir über Markenprodukte und -services reden, in aller Regel der Endverbraucher, der Konsument. An dieser Terminologie ist nichts abschätzig. Wir reden nicht über eine tumbe, gierige Masse.

Das Wort ist ein Terminus technicus, nicht mehr und nicht weniger. Und die Zielgruppe versteht das auch.

Jimmy Guterman sucht jetzt einen besseren Begriff für „user“:

Do you know of a better term? If so, please share it. Only you can come up with a user-generated superior alternative to “user.”

Supermarkt 2.0

Der stationäre Handel und das Internet sind die beiden zentralen Berührungspunkte zwischen Konsumenten und Marken. Nun schließen wir kurz die Augen und stellen uns einen Supermarkt vor, der nach den gleichen Prinzipien wie das Web 2.0 funktioniert. Und jetzt – Vorhang auf!

Ganz großes Kino. Via Robert Basic. (Bei Boing Boing war es übrigens schon Anfang April.)

Neuer Auftritt für simyo

simyo

Rechtzeitig zum zweiten Geburtstag hat sich simyo eine neue Website geschenkt. Christian Magel, Leiter Marketing bei simyo, in einer Pressemitteilung:

Mit dem Relaunch wird simyo den gewachsenen Anforderungen an Service, Produktvielfalt und Markenführung gerecht und bleibt gleichzeitig der Einfachheit treu. Im Laufe des Jahres wird die Seite noch weiterentwickelt: Ziel bleibt die Verschmelzung von Vertriebspräsenz und Markenerlebnis.

Die neue Website stammt von SinnerSchrader.