Mal Vorbild sein?

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Was rät man der 16jährigen Nichte, die nicht weiß, was jobtechnisch aus ihr werden soll? Soll sie doch mal Fellowweb in den Browser eingeben und auf einer Internetplattform für Berufsanfänger landen. Die will der beruflichen Orientierungslosigkeit von Jugendlichen entgegenwirken und bei Berufs- und Studienwahl helfen.
Und man selbst kann als Berufstätiger auch gleich noch Vorbild sein, eine Mentorenfunktion übernehmen nämlich und bei Fellowweb das eigene Profil „spenden“ – das den eigenen Bildungsweg samt Zufriedenheit aufzeigt.
Vielleicht hilft das tatsächlich beim Finden von Interessen und Stärken – was das Anfänger-Hauptproblem zu sein scheint. Ich geh‘ jedenfalls spenden.

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6 Comments

  1. Und was wenn nicht meine Freunde sondern Leute, die mich nicht leiden können, üble Nachrede betreiben? Ist das auch Sinn der Sache?

  2. was ist ein „snoggi“? ich habe es auch auf der seite nicht auf anhieb herausgefunden.

  3. Ich finde die Idee auch ganz gut. Warum soll das denn nicht so laufen. Ein Problem ist doch das Informationsdefizit bei den Ausblidungs- oder Studienplatzsuchenden.

  4. Hallo an alle,
    erstmal herzlichen Dank für die Diskussion zu Fellowweb.
    @ Sachar:
    Natürlich kann niemand bloßgestellt werden, denn die Bewertungen fließen erst nach Prüfung durch den Nutzer ins Profil ein.
    @ bittersweet choc:
    Snoggi ist der Avatar der Plattform, den sich jeder Nutzer individuell zusammenstellen kann. Snoggi dient der Kontaktaufnahme zu andere Nutzern, bspw. indem man ein Zwinkern, Blumen oder ein Winken an Andere verschickt.
    @ Pro-Globalisierung:
    Wir sehen das größte Problem vielmehr in einem Informationsüberfluss, dem ein Ausbildungs- oder Studienplatzsuchender ausgesetzt ist. Fellowweb dient daher als Filter, um aus den möglichen Alternativen eine qualitative Auswahl herauszufiltern. Hierfür wird einem Nutzer angezeigt, was diejenigen Leute machen, die in Bezug auf ihre persönlichen Stärken und beruflichen Vorlieben viele Gemeinsamkeiten mit ihm haben.
    @ Carmen:
    Herzlichen Dank für den Beitrag in Deinem Blog. Es freut uns zu sehen, dass die Idee von Fellowweb bei so vielen Leuten auf Interesse stößt.
    Viele Grüße, Florian

  5. Johannes Wolde-Mikael

    1. Januar 1970 at 0:00

    Hallo an alle,
    ich kann für Fellowweb sprechen.Ich habe mich darauf angemeldet, um zu sehen, welche Möglichkeiten ich habe, meine Hochschule zu repräsentieren. (Wie es auf der Startseite versprochen wird). Da ich im Hochschulmarketing tätig bin, sind Kommunikationsmöglichkeiten wie Fellowweb ein Muss. Die Bedienung ist super, die Suche präzise und die Leute kontaktfreudig.Man hat das Gefühl, die Community lebt.Keine „Karteileichen“. Hoffe meine positiven Erfahrungen setzten sich fort.
    Gruss,
    Joe

  6. Yvonne Neubauer

    1. Januar 1970 at 0:00

    -Erste Orientierungsmöglichkeiten-
    Im Prinzip sind solche kostenlosen sozialen Netzwerke wie fellowweb für Schüler, Studenten, Auszubis oder Beruftstätige sinnvoll – wenn es um eine erste Orientierung geht.
    -Eingrenzung der Zielgruppe-
    Allerdings glaube ich, dass diese Plattform inbesondere auf Schüler zugeschnitten ist. Schon der Jargon der Seite spricht in erster Linie diese Zielgruppe an.
    Hochschulabsolventen dagegen können mit fellowweb nur allererste Schritte bei der Arbeitssuche machen.
    Denn als beispielsweise als Studierender (mit einem – wenn manchmal auch nur wage – vorgezeichnetem Berufsweg) wünsche ich mir ganz konkrete Informationen zu einem Unternehmen als möglichen Arbeitsgeber.
    -Personalisierter Dialog-
    Ein Pluspunkt bei fellowweb ist das Bereitstellen der Profile von Berufstätigen – das könnte für alle Jobsuchenden unabhängig vom Ausbildungsstatus von Nutzen sein.
    Für Jobsuchende ist es durchaus hilfreich, wenn ein Berufstätiger – aus seiner Erfahrung heraus – darlegt, welche Eigenschaften in seiner Position am gefragtesten sind. Gibt es Eigenschaften, die Bewerber eher zum Nachteil gereichen könnten? Hat er in seiner Position unerwartete Erfahrungen gemacht?
    Schön wäre es zudem, wenn Arbeits- oder Praktikumssuchende transparent machen könnten, warum sie bei einem Unternehmen abgelehnt worden sind. Dies ist durch einen Anruf bei der Personalabteilung möglich. Zu so einem Anruf gehört zweifelsohne etwas Mut – jedoch hätten davon alle Beteiligten einen Nutzen:
    Das suchende Unternehmen könnte das Profil von potentiellen Bewerbern schärfen und die erwünschten Kompetenzen schärfer umreißen.
    Andererseits hätten durch diese Transparenz Bewerber die Möglichkeit zu erfahren, welche Eigenschaften sie für eine bestimmte Position besitzen müssen.
    Wenn das viele tun, profitieren auch viele davon.
    Ich würde transparent machen, warum ich bei einem ersten Unternehmen abgelehnt worden bin – denn wenn ich mich nun bei einem zweiten bewerbe, bin ich für entsprechende Informationen meiner Vorgänger auch dankbar.
    Persönliche Schwächen und Stärken durch ein Netzwerk herauskristallisieren zu wollen, halte ich allerdings für ein schwieriges Unterfangen: zu groß erscheint mir die Befangenheit hierbei – die eigene und die der Bewertenden.
    An followweb gefällt mir, dass ich auf mich zugeschnittene Pratikaangebote zugesendet bekomme und mit Menschen aus dem Unternehmen Kontakt aufnehmen kann.
    Denn das ist doch für Jobsuchende ausschlaggebend:
    Plattformen zur Jobsuche gibt es genügend –
    wichtig ist der personalisierte Dialog, der mich als Bewerber mit individuellen Informationen versorgt.
    -Kontakt zur Zielgruppe-
    Hier sollten Unternehmen, die bestimmte Positionen vergeben wollen, ebenfalls (beispielsweise in eigenen Bloggs) in einen stärkeren Dialog mit den Suchenden eintreten.

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