Casting 2.0

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… und jetzt werden wir auch noch alle TV-Stars: Das neue Selbstdarsteller- Portal getfamous verspricht nicht nur Online-Berühmtheit, sondern echtes Entdeckt-Werden:
„getfamous ist die logische Konsequenz der permanenten Suche nach Talenten bei Film und Fernsehen“, sagt Martin Hoffmann, Vorstandsvorsitzender von MME Moviement, das auf diese Weise in Zukunft einen Großteil seiner rund 1.000 Rollen pro Monat besetzen will.
Also schnell Fotos, Videos und Steckbrief auf der eigenen Sedcard eingestellt, und dann auf bald bei „Frank – der Weddingplaner“, „Richterin Barbara Salesch“ oder „Bauer sucht Frau“.

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2 Comments

  1. Ein „nettes“ Portal. Es lebt sicher von den Sehnsüchten vieler Menschen, berühmt zu werden. Ich denke darüber so, dass die jenigen die wirklich Talent haben, so viel Herzblut in ihre Entwicklung stecken, dass sie garnicht auf die Idee kommen, berühmt zu werden. Sie lieben einfach das Spielen. Zu erkennen ob jemand fürs Schauspiel taugt, ist dass er sich selbst und die Kamera vergisst und rockt, bis man ihn bremst. Er vergisst, dass er spielt. Das ist das Wichtigste. Sobald man denkt „oh, bin ich gut?“ sieht man das von außen. Deswegen zieht sich für mich nicht die Grenze zwischen professionellem Schauspiel und nicht-professionellem Schauspiel, sondern wie jemand „abgeht“ beim Spielen und sich vergisst. Die Frage beim Casting ist, ob wirklich jemand zu der Rolle passt und darauf abgeht. Ich war mal bei so einem Casting. 5 Minuten. Das hat mir gereicht.
    Aber geht es bei dem Portal wirklich darum die richtigen zu finden?

  2. Castingshows – Bewerbung und Ablauf am Beispiel DSDS

    Castingshows werden in so großen Dimensionen veranstaltet, sodass hier nicht von einer wirklichen Talentsuche die Rede sein kann. Sondern in erster Linie geht es um ein Sendungskonzept, welches einem Fernsehsender (unabhängig, in welcher Nation dieser …

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