Tag: Agenturen (page 2 of 6)

Web 2.0 in Österreich angekommen

Wie sich unsere österreichischen Nachbarn fürs Web 2.0. fit machen, zeigt der kürzlich erschienene „Guide für neue Medien und Online-Marketing“ von Werbeplanung.at.
Im Bericht zur Lage der Nation ist zu erfahren, „welche Online-Kampagnen in der letzten Zeit überzeugen konnten und was schlaue Onliner über die Zukunft denken“ – und lohnt einen Blick, denn gelistet werden die 450 wichtigsten buchbaren Online-Werbeträger und die relevanten New-Media-Agenturen Österreichs.
Werbeplanung.at ist Österreichs Fachmedium für Online-Marketing, natürlich mit Blog, auf dem die Marketingexperten unter anderem über die österreichischen Onliner des Jahres 2007 berichten.

Pages to the People

jimdo.jpg
Jimdo hat sich einiges vorgenommen. Den Google Page Creator zu attackieren zum Beispiel. Zu diesem Zweck wurde soeben der neue Dienst „Jimdo – Pages to the People“ gelauncht.
Mit beiden Diensten (Google und Jimdo) können einfach Webseiten erstellt werden, aber:

„In einigen Bereichen geht Jimdo wesentlich weiter als Googles Page Creator, ohne dabei auf eine angenehme Benutzung zu verzichten, und dank einer vorgefertigten mehrseitigen Webpräsenz kann der Anwender schon in wenigen Minuten eine größere Webseite seinen eigenen Bedürfnissen entsprechend anlegen.“

Die Macher von Jimdo freuen sich über das „schier unglaubliche
Userfeedback“
. Wir freuen uns mit und wünschen unseren ehemaligen Nachbarn alles Gute!

Absturz unvermeidlich

Maurice Lévy, Publicis
Auch Gerade Werber sind nicht gegen neue Einsichten gefeit. Publicis-Chef Maurice Lévy hat kürzlich für 1,3 Milliarden Dollar die Interactive-Agentur Digitas übernommen. Jetzt schlägt er in einem von der BusinessNews (Ausgabe vom 12 Februar) zweitverwerteten Interview mit der Wirtschaftswoche Töne an, die bei uns die Herzen verschiedener Ressorts höher schlagen lassen.

Mark „Online Conversations“ Pohlmann freut sich über diese Passage:

In der Tat verstehen Verbraucher heute mehr und mehr die Mechanismen des Marketings. Wenn wir künftig nicht als Eindringlinge empfunden werden wollen, ist intelligentere, humorvollere Ansprache gefragt.

Was heißt das für die Zukunft der Mediengesellschaft?

Verbraucher sind nicht mehr bloß passive Empfänger von Produkten oder Nachrichten, die ihnen andere, vermeintlich bestens informierte Experten vorsetzen können. Der Wissensvorsprung der bisherigen Infoelite schrumpft drastisch, Zeitungsleser, Radiohörer, Fernsehzuschauer, Internetnutzer werden selbst zu Meinungsführern.

Was bedeutet das für Industrie und Werbeagenturen?

Wir werden völlig anders auf die Verbraucher zugehen: nicht einbahnstraßenartig zu ihnen sprechen, sondern ein Gespräch eröffnen, wenn unsere Botschaften sie erreichen sollen. Das wird immer schwieriger.

Bei den Absendern des Mediabriefes kommt bei den folgenden Sätzen Begeisterung auf:

Wo also liegt die Zukunft der Werbung?

Ich bin kein Hellseher, aber es ist gut vorstellbar, dass traditionelle Print- und TV-Werbung in einer Welt der digitalen und mobilen Medien keinen Platz mehr hat – vor allem, weil man im Internet die Wirksamkeit viel besser messen kann. 2010 werden zehn Prozent der weltweiten Werbeinvestitionen im Internet generiert. Wir selbst wollen in fünf Jahren 25 Prozent mit Internet- und anderen Spezialagenturen umsetzen.

In der Wiwo steht noch mehr:

Sterben TV-Spots und Printanzeigen aus?

Ach, das Fernsehen ist schon zu oft tot gesagt worden. Kurzfristig wird sich nicht viel verändern, aber in vielleicht 15 bis 20 Jahren sicher. Die Situation der TV-Werbung ähnelt immer mehr diesen Szenen aus Zeichentrickfilmen: Ein Hund läuft mit Karacho auf den Abgrund zu, bis über die Felskante hinaus, rennt und rennt – und merkt erst, wenn er schon in der Luft hängt, dass der Absturz unvermeidlich ist.

Schönes Bild. [via iBusiness]

Broadshore offline

Broadshore ist offline (Textauszug)
Das verheißt nichts Gutes.

Stundenerfassung 2.0


Auch mir eine tägliche Qual – und ein Quell der Freude, wenn sie denn erst erledigt ist. Spreeblick glossiert treffend:

Um den Kick noch zu erhöhen, empfehle ich als Geniesser das Hinauszögern des Ausfüllens. Man fühlt sich wie ein Tatort-Kommissar, wenn man sich sein eigenes Alibi aus Terminkalender, alten Mails, Dateiänderungsdaten und dem guten alten Fingersaugen zusammensetzen darf. „Was genau haben sie am 25.8. zwischen elf und einundzwanzig Uhr gemacht?“

Stundenerfassung 2.0 ist Mite. Was sonst noch zu sagen ist, sagt Spreeblick.

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