Ist die Klassik tot?

Nicht ganz, immerhin röchelt sie noch kräftig. Publicis-Chef Maurice Lévy hat mit seiner Absturzprophezeihung für traditionelle Print- und TV-Werbung nicht gerade für Begeisterung in seiner Zunft gesorgt.

Holger Jung, Matthias Schrader, Klaus-Peter Schulz, Horizont und Maurice Lévy

In der jüngsten Horizont-Ausgabe bezieht Lévy für seine vorwitzigen Bemerkungen Prügel unter anderem von Holger Jung/Jung von Matt („Solche Statements sind kontraproduktiv und ein schleichendes Gift, weil sie die Industrievertreter stark verunsichern“) und Klaus-Peter Schulz/BBDO („Man darf die Klassik nicht totreden, denn das schadet unserem Geschäft und ist faktisch nicht zu untermauern“).

Beide Agenturbosse treffen sich, wie der Zufall so spielt, am kommenden Freitag mit Matthias Schrader auf der Computer Bild CeBIT CEO Conference. Dessen Meinung zur Ausgangsfrage: „Ein klares Ja! Die Lead-Agenturen der Zukunft werden Interactive-Agenturen sein, die Klassik hat nur noch dienende Funktion.“

Heute in einer Woche werden wir sehen, wie sich die drei auf der Bühne so schlagen werden – und was Lars Hinrichs/Xing dazu sagt.

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1 Comment

  1. oliver: nein, denn die kunden wissen selbst ganz genau, was ihnen die klassik nützt. es soll sogar menschen in agenturen geben, die ihren kunden ausrechnen können, wieviel sie für jeden prozentpunkt awareness im vergleich zum wettbewerb ausgeben mussten. du kannst übrigens auch genau messen, wieviel awareness es kostet, eine zeitlang nicht klassisch präsent zu sein. und da hilft auch kein webzwonullsocialinternet.

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